Mexico City – letzter Tag, letzte Eindrücke

Postkarten zu finden ist hier nicht so einfach… aber wir haben es letztendlich geschafft! Ein paar Grüße in die Heimat sind nun unterwegs. Sowas machen übrigens nur „befristete“ Reisende, solche, die „unbefristet“ unterwegs sind, machen das nicht mehr. Wir finden es allerdings ganz schön, ab und zu analoge Lebenszeichen von uns zu geben.

Video im Palacio de Correos de Mexico, 2019:

Screenshot „Harry und Sally“, 1989:

Wir drehen noch eine Runde im Kamerahimmel, nachdem wir den Töpfe- und Kabelhimmel links liegen gelassen haben. Egal, was man braucht, man findet in der Altstadt immer alle Geschäfte einer Branche nebeneinander… Deckenhimmel, Gitarrenhimmel, Lampenhimmel, Motorenhimmel…

Diese schöne Metrostation entdeckten wir erst, nachdem wir schon dreimal vorbeigelaufen sind… aber irgendwie haben wir es völlig verpasst einmal mit der U-bahn zu fahren… egal!

Am letzten Tag war der Ortsteil San Ángel unser Ziel. Interessanterweise war dies zur Zeit der „conquista“ eine kleine Siedlung am Ufer des besagten Sees. Wir überquerten sozusagen von der damaligen Insel aus den See hin zum Ufer… immerhin 8 Kilometer.

Gefunden haben wir nochmal ein ganz anderes Mexiko City, sehr gemütlich und ein paar letzte Highlights.

Museo Casa Estudio Diego Rivera and Frida Kahlo Ein spannendes Doppelgebäude, von Juan O’Gorman um 1930 gebaut, in dem die beiden wohnten und arbeiteten. Fridas Seite ist in blau, Diegos Seite in weiß und rot gestrichen. Mehr Infos: https://en.wikiarquitectura.com/building/house-studio-museum-of-diego-rivera-and-frida-kahlo/

Durchaus Gruseliges findet man im Museo el Carmen

Am Plaza San Jacinto verabschieden wir uns etwas wehmütig von der Stadt, in die wir eigentlich ja gar nicht wollten… zumindest nicht mit dem eigenen Auto.

Nun sind wir aber sehr froh, hier doch gewesen zu sein und auch noch etwas mehr „Mexiko“ mitbekommen zu haben!