Erste Tage in Vancouver

Eine der lebenswertesten Städte hört man öfter, ist das wirklich so?

Ich denke schon, die netten kleinen Holzhäuschen, jedes anders gestaltet und mit großer und kleiner Fauna rundum bepflanzt und doch ergeben sie in Summe wieder ein tolles Gesamtbild zwischen den Straßenbäumen und den beginnenden IndianSummer Farben. Wenn man sich aber das Holzgerüst anschaut, aus dem sie bestehen, schätzt man unsere Ziegelbauweise wieder. Wobei es hier in Vancouver im Winter auch nicht so kalt wird wie bei uns und im Sommer wird es nicht ganz so heiß. Das trägt sicher auch zu einem angenehmen Lebensgefühl bei. Momentan geht das Thermometer bis 30 Grad tagsüber rauf, wir haben hier somit eine Hitzewelle erwischt, da es normalerweise nur um die 25 Grad hat.

Die Leute sind wirklich alle extrem freundlich, hilfsbereit und man kann mit jedem ein paar Worte wechseln, ganz ungezwungen.

Hier gibt es sogar O-Busse wie in Salzburg, im Liquid Store bekommt man Stiegl Bier und im Supermarkt ein Alpenmüsli, wofür sind wir eigentlich 10 Stunden geflogen ;-). Ein Schöfferhofer Weizenbier habe ich auch schon getrunken.

In der Markthalle auf Granville Island konnten wir bei einem herben, einem süßen Pfannkuchen (wer wohl was?) und einem Cappuccino fein in den Tag starten. Durch die Markthallen schlendern und sich dann bei Live Musik ein homemade Ginger Ale schmecken lassen, welch ein Leben. Danach noch zu den Hausbooten schauen, die sollen was besonderes sein, sagt der mitgeschleppte Reiseführer… Das sind wirklich Häuser, die schwimmen… und dazwischen hat noch jemand sein Segelboot geparkt, genial.

Einmal um die kleine Halbinsel rumspaziert entdeckten wir dann eine geniale Alternative zum klassischen Freibad: einen Kids Water Park. Wir kennen aber einige große Jungs, die hier ihre wahre Freude hätten! 😉

Einige Caferöstereien haben wir auch gefunden. Ein Röster hat uns dann folgendes erklärt: der beste Cafe kommt aktuell aus Panama, die besten alten Röstmaschinen aus Deutschland und die besten Cafemaschinen aus Italien. Cafe, ein internationales Getränk. Den einen oder anderen haben wir auch gleich dort in Granville genossen.

Mit dem Fahrrad geht es von unserem Haus mal schnell zum Strand. Sonnenaufgänge mit Blick auf Vancouver Downtown, nicht schlecht 🙂

Jede Stadt hat natürlich zwei Seiten, viele Menschen ziehen auch viele schräge Gestalten an, davon gibt es in Vancouver meiner Meinung nach mehr als in New York, aber wahrscheinlich bin dort nicht in den schrägen Ecken gewesen.

Jetzt sind wir eine Woche „unterwegs“ und fühlen uns irgendwo zwischen normalem Urlaub machen – erstmal ankommen – in den Tag leben – Dinge, die wir nicht geschafft haben, noch erledigen – warten bis „es“ losgeht und: „machen wir das wirklich?“. Aber wir vergessen schon, welcher Tag ist, ein gutes Zeichen, fast wie beim Segeln.

Wir freuen uns schon darauf, wenn wir mit unserem Defender die Straßen von Vancouver auf und ab fahren können, sie laden einfach dazu ein. Apropos Straßen und Autos, ich denke der Defender wird hier einer der Kleineren sein, hier sind nur richtig große Pick-Up´s unterwegs. Die Martina hätte also schon ihr nächstes Auto gefunden, in dem hinten dann der ganze Wald, die Kunst und alles Zeug Platz hat.

So, jetzt gibt es dann Abendessen … see you 🙂

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