Landsend auf Malcolm Island

Mit zwei Zettel voller Tipps im Gepäck und mit Vorfreude auf die bevorstehende Insidepassage (am nächsten Tag!) wollen wir noch zur Mitchel Bay ganz im Osten der Insel. Da tummeln sich wohl auch des öfteren Delphine und Wale. Die Insel Malcom Island wurde übrigens von Finnen besiedelt und Sointula bedeutet auf finnisch „Harmonie“.

Wir fahren nach Osten so weit, bis die unbefestigte Straße einfach im Wald aufhört und passenderweise heißt diese auch Landsend Road, zur Stimmung stimmts auch irgendwie,… man fühlt sich wie am Ende der Welt.

Alles ist ganz ruhig, nur das Meer und Nebel, kein Tier in Sicht, weiter weg hört man Motorsägengeräusche.

Dann wird hald das interessante rote Haus am Minihafen von allen Seiten fotografiert.

So, und nun auf zur Fähre! Dort angekommen sehen wir noch wie das Tor zu geht… ohje, die haben wir also knapp verpasst. Die nächste kommt in knapp 3Std. Egal, wir stellen Auto ab und gehn gemütlich in die Bakery (Besitzer ist aus Chile und hier könnten wir auch diverse bunte chilenische Stoffe/Schals/Taschen usw kaufen, aber das verschieben wir vortaussichtlich auf nächsten Mai)

Ein letzter Ratsch mit Jean und Derek, ein Gang durch den hundert Jahre alten Co-op und noch ein Kaffee im Cafe. Dort entwickelte sich mit einem älteren Herrn ein Gespräch über das Leben und Beziehungen. Interessanter Gedanke von ihm: „A Wedding is not a Marriage! I had two weddings, but no marrige.“

Als die Fähre Richtung Hafen kommt, gehn wir zum Auto und dann checken wir unseren Fauxpas: es stehen sicher über 20 Autos brav in einer Reihe hinter einem unscheinbaren Schild – nur wir nicht! – wir stehn am Supermarktparkplatz. (Icon mit Affe) Müssen uns also ganz hinten anstellen… und hoffen, dass wir noch mitkommen! „Perhaps“ meint der Fahrer vor uns.

Sehr spannend wars und echt knapp, wir waren das letzte Auto, das noch drauf passte! Puh!

Ja klar, man hätte auch den Fahrplan studieren können, aber Reisen heißt auch mal sich treiben lassen und Dinge so zu nehmen wie sie kommen… und wir üben für Südamerika. 😉