2 Waldtage und 2 schöne Lokale

Raus aus dem Nationalpark auf unserer Offroadstrecke kommen wir in den National Forest. Und echt keine 10 Meter von der Nationalparkgrenze weg ist schon der erste Stellplatz mit Feuerstelle. Amerika!

Es ist in Deutschland oder Österreich leider draußen nirgends möglich, ein Lagerfeuer zu machen. Martin macht das schon Spaß und das werden wir daheim auch vermissen. Manchmal habe ich das Gefühl die ganze amerikanische Kultur begründet sich im Lagerfeuer – definitiv ein Grundbedürfnis hier! Und in Deutschland sollte man vielleicht auch öfter bei einem Lagerfeuer zusammensitzen, es ergeben sich draußen unterm Sternenhimmel einfach andere Gespräche. (Ok,… das sagt jetzt die Nachteule) 😉

Zwei Nächte verbringen wir genau zwischen Grand Canyon und der Zivilisation irgendwo allein im Wald. Die vielen Eindrücke der Landschaft reichen auch erst mal… Pause tut gut… – natürlich mit Lagerfeuer!

Es ist wieder mal Zeit Dinge zu erledigen, und es ist tagsüber dafür sogar warm genug. Wisst ihr, so banale Dinge wie Zehennägel schneiden macht man a) nicht wenns s..kalt ist oder b) nicht im Auto oder c) nicht auf öffentlichen Toiletten, sondern wie richtige Cowboys draußen in der Wildnis!

Internet in der Wildnis gibts allerdings trotz unserem GlocalMe nicht, auch nicht hoch droben… aber lustig, was Mann nicht alles versucht!

Dann gibts nach der „Waldzeit“ noch ein leckeres Frühstück in Lake Jacob. Ein gemütliches Haus ist das, die Jäger frühstücken hier gern, interessante Indianerkunst gibts und viiiiel zu schönen Schmuck!

In Kanab versuchen wir es in zwei Lokalen vergeblich mit Posten. Beim einen gehts Internet irgendwie grad nicht, beim anderen gibts gar keins. Diese beiden Infos haben uns einiges gekostet, da wir natürlich wie immer was bestellt hatten, bevor wir nach Wifi fragen. Und übrigens muss man in Utah auch immer was zum Essen bestellen, wenn man eigentlich nur ein Bier bestellen möchte! Einen Schlafplatz haben wir an der Schnellimbistankstelle gefunden – nicht kuschelig, also bis jetzt war der Ort nicht so ergiebig.

Da Martina noch viel zu wach ist bleiben wir noch nicht an der Tanke, sondern suchen noch was gemütlicheres – Glück, weil so landen wir im Vermillion45! Wer in Kanab ist, sollte hier essen gehen, da tut sich ein Gesamtkunstwerk auf: Französischer Koch, offene Küche, super Bedienung und cooler Style (und nebenbei Internet!): wir fanden das Klasse!

Thank you for the great evening at Vermillion45 and a big hugh to the sweet, little „grand dame“ at the entrance!