Schlafplatzsuche unterm Sternenhimmel und am Lake Isabella

Was ich noch gern im Death Valley gesehen hätte: Devils GolfCourse und die Sanddünen, aber es wird dunkel und wir brauchen bald mal einen Schlafplatz… schade.

Schlafplatzsuche im Hellen war noch erfolgreich… Juhuu… schönes Plätzchen gefunden, die alte Miene hinter uns wird uns schon nicht am Parkplatz um die Ohren fliegen. Welch ein Wahnsinns-Sternenhimmel, wenn keine Lichtverschmutzung rundum ist!

Jedoch zu früh gefreut! 🙁 Der Wind wird zu stark, wir müssen gefühlt mitten in der Nacht abbauen und weitersuchen… Im Dunkeln finden wir mit Glück an einem kostenlosen Campingplatz noch das letzte Plätzchen. Müde fallen wir in den Schlafsack.

Am nächsten Morgen geht der Wind immer noch ziemlich stark und keine zehn Pferde und auch nicht die eine Martina bringen Martin dazu seinen nicht staubdichten Defender in die Sandhölle zu fahren. Wir fahren also weiter – wo es übrigens fast genauso staubt. Wir machen noch einen Fotostop und frühstücken dann außerhalb des Nationalparks in einem Diner.

Ein weiterer Stop noch bei einem uralten Krämerladen, in dem man aber nicht fotografieren darf. Martin: „Die sollten mehr am Marketing arbeiten“. Ich würd gern die Einrichtung und nicht die Süßigkeiten kaufen. Jeder sucht sich unter den skurrilen Getränken dann was aus, was er noch nie getrunken hat… Ergebnis: zwei pappsüße Irgendwas, zwar als Bier deklariert, aber null Wiedererkennungswert.

Lake Isabella, die ewige Schlafplatzsuche:

Erster Versuch am See: Idyllisch, aber sandig und vor allem bei dem vorhergesagtem starken Wind gar nicht geschützt.

Zweiter Versuch neben Library: Nicht idyllisch, Parkplatzfeeling, neben Mauer bissl windgeschützt, aber sehr schräg.

Dritte Idee: vor ein Cafe stellen und morgen dort frühstücken. Aber sehr laut neben Straße und hoffen müssen, dass Polizei in der Nacht und Besitzer des Cafes morgen früh gut drauf sind und auf Sympathiefaktor des Autos setzen.

—— Pause bei Subway, da Martina Hunger bekommt! ———

Vierter Versuch bei kostenlosen Campingplätzen am Wasser: Idyllisch neben riesen Stein, bissl vermüllt aber ok, sehr sandig, mittelmäßig windgeschützt; aber wenn Wind kommt, haben wir den Sand überall, was Martin gar nicht gefällt!

Fünfter Versuch: Parkplatz oberhalb des Flusses, eigentlich Dayuse Area. Hinter einem Baum windgeschützt, gerade und nicht sandig…. da bleiben wir! Puh…. drei Stunden später und im Dunkeln bauen wir dort Dach auf. Am nächsten Morgen gibts ein Erinnerungsfoto vom netten Ranger.

Stellt euch das Schlafplatzsuchen echt nicht so leicht vor. Manchmal würd man gern einfach nur die Schlafzimmertür aufmachen… 😉