San Francisco – Stadtansichten ohne Auto

Nach dem Erlebnis Alcatraz brauchen wir zusammen mit Tobi eine Stärkung. Tobi hatte natürlich zufällig am gleichen Tag die Tour gebucht wie wir, das war ja eh klar! Bei uns wechseln sich ja irgendwie immer geplante und ungeplante Treffen ab… mal sehen… zur Sicherheit (falls wir uns erst in Deutschland wieder sehen) verabschieden wir uns mal richtig mit einem Burger im Hard Rock Café.

Natürlich besuchen wir noch den Pier 39 und die dort lümmelnden, berühmten Seelöwen. Ein paar streiten sich lautstark und mit viel Körpereinsatz um gute Plätze… oder um die Rangordnung – je nachdem.

Steile Treppen führen zwischen verwunschenen Gärten zum Coit Tower hoch. Ein bisschen schnaufen wir schon, den Sport hat bei so einem Roadtrip nicht unbedingt erste Priorität, wie wir gemerkt haben und auch manchmal bedauern. Der Turm selbst der ist schon geschlossen, aber die Aussicht rundum belohnt genug.

Der Weg wieder runter über die Straße ist genauso steil und führt an schönen Häusern vorbei. Unten landen wir ohne Plan dann irgendwo an einem Platz in einem tollen Lokal… schöner Tagesabschluß!

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Einen neuen Tag in San Francisco beginnen wir im Café Greco… witzigerweise gar nicht weit von unserem letzten Kaffee am Vortag. Dieses italienische Viertel gefällt uns ganz gut.

Das exotischere ChinaTown gleich nebenan lassen wir rechts liegen und spazieren zur „Transamerica Pyramid“ runter.

Es gäbe hier so viele interessante Gebäude anzuschauen! Das „Pacific Bell“ zum Beispiel, das vorne eine Glocke als Symbol über dem Eingang hat und anscheinend immer noch eine Telefongesellschaft „beherbergt“.

Dazwischen eine kleine, feine Fotografieausstellung im Leicastore… und auch das Voyer vom 450 Sutter Street hat Stil:

Wer das Guggenheim in New York kennt, der findet weiter unten in Downtown in einer kleinen feinen Gasse noch ein Architekturjuwel von Frank Lloyd Wright. Der als Laden geplante Bau ist von ihm komplett als Rotunde mit einer Rampe angelegt – sozusagen eine kleine Studie für das Guggenheim. Die Lampen, das Inventar, die Schränke – alles wurde von ihm für diesen Shop gestaltet.

Die Verkäufer des Ladens sind es gewohnt, dass einige Besucher nicht an den edlen Männerklamotten interessiert sind, sondern am Gebäude. Sie geben sehr gerne Auskunft und sind auch ein wenig stolz auf ihren coolen Arbeitsplatz.

Martin war ja schon ein paar mal im Guggenheim New York und schwärmt immer davon. Martina würd sich das auch gern anschaun, aber der „Big Apple“ liegt hald nun leider nicht auf der Panamerikana.

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Oh draußen ist es schon dunkel und wir bekommen nach so viel Architektur natürlich Hunger.

Es zieht uns zurück ins italienische Viertel… und wir verbringen dank unserer lieben Bedienung Flavia einen tollen Abend, der mit einer wundervollen Creme Brûlée endet.

Immer noch eine tolle Stadt! Und morgen erkunden wir sie mal mit dem Defender!