New York City – Kunst unten, drinnen und draußen

Das Metropolitan Museum ist ein riesiges Gebäude, in dem man sich verlaufen kann und in jeder Ecke interessante Objekte findet. Nicht nur viel Altes, momentan auch Rockiges. Auch Gitarren sind Kunstwerke.

Das Guggenheim.

Natürlich ein Muss nach Fallingwater und architektonisch definitiv ein Kunstwerk. 1939 – Frank Lloyd Wright wieder mal der Zeit voraus und Martins Lieblingsgebäude. Die Bibliothek war ein ganz besonderer Raum, voll ruhig und still, dabei gleichzeitig voll Wright.

Diese Ubahnstation ist mein Liebling von denen, die ich gesehen habe:

Noch eine Ubahnstation, wenn auch ganz anderer Art: Calatravas Neubau am One World Center.

Das Moma wird gerade umgebaut, vom Gebäude an sich war ich nicht überzeugt, aber ein paar Highlights aus dem Kunstunterricht waren zu finden. Die Van Goghs schaut man sich besser in Europa an, hier wird er zu sehr belagert! Die Kombi von Betrachter und Bild war oft spannender als die Kunst.

Galerien gibts viele. Ich hab Martin und Elena in eine davon wegen neuen Arbeiten von Jeff Wall geschleppt.

Im Austrian Cultural Forum fanden wir Fotografien von Yvonne Oswald, die auch von Martina sein könnten. „Schrappenöd“ lässt grüßen.

Das Naturhistorische Museum hat uns mit einer T-Rex Ausstellung gelockt, hat aber viel mehr zu bieten. Die Skelette passen manchmal gar nicht in die Räume, unvorstellbar, dass diese Riesen auf der gleichen Welt gelebt haben wie wir.

Das Whitneymuseum hat uns mit der Biennale etwas überfordert. Biennalen sind zugegebenermaßen schwer zu verstehen und zu verdauen. In der regulären Sammlung gab es jedoch schöne Hopper. Eine Neuentdeckung ist außerdem Andrew Wyeth. Dass es von dem noch viel mehr wunderbare Bilder gibt, davon konnte ich mich in Roberts Bibliothek überzeugen. Ein Fan hat eben viele Bücher… und ich nun auch eins!

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Eine kleine Zeichengeschichte:

Im Whitney erwischt Martin den Robert beim Zeichnen, anstatt sich die „Kunst“ anzuschaun:

Martin bekommt als Überraschung am Ende unseres Besuches die Zeichnung geschenkt und freut sich wie ein Schnitzel:

Und später schickt uns Robert irgendwann ein Foto einer seiner neuen Zeichnungen:

Der Kreis schließt sich wieder mal und man könnte nun philosophieren über Fotos, Zeichnungen von Fotos und Fotos von Zeichnungen… aber das führt hier glaube ich zu weit.

Mit Robert über Kunst zu philosophieren und so simple Fragen wie „Was ist Kunst?“ in der Küche zu diskutieren macht aber genauso Spaß wie seine wunderbaren Skizzen zu durchstöbern.

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Wo waren wir… ja, bei den Museen. Ihr habt es gleich geschafft! Nur noch was zwischen den (Museums)Zeilen:

Zwischen dem Naturhistorischen und dem Guggenheim gibts nämlich das:

Zwischen Met und Guggenheim gibts das: